Dienstag, 22. Juli 2008

und weiter gehts

hier muss mal wieder was gehen, habe ich beschlossen. nicht, dass mich irgendwer lesen würde. einfach so.

meine schwester sagt mir immer wieder, ich sei prädestiniert dafür, bissige kolumnen zu schreiben (ich musste grade googeln, ob das mit einem oder 2 L geschrieben wird...). ich bin da ja nicht wirklich mit ihr einverstanden und würde lieber tiefsinnige melancholisch-depressive romane für regnerische herbsttage schreiben... aber wer außer mir will sowas schon lesen?! dass stichelei und sarkasmus nur fassade sein könnte darauf kommt wohl keiner, vielleicht ist es auch besser so, nur möchte ich doch nicht nur darauf beschränkt werden! sonst ende ich ja irgendwann wie desirée nick (die hab ich jetzt mal nicht gegoogelt, ist mir aber auch egal, wie man sie schreibt) oder sonst ein verbittertes vertrocknetes weib bei der bunte (ist der ausdruck "weib" eigentlich politisch - äh - feministisch korrekt?! man muss ja heutzutage aufpassen wie hölle...).
aber auch unabhängig davon möchte ich eigentlich nicht in die geschichte eingehen als jemand, der sich total super und lustig drüber aufregen kann, dass leute auf rolltreppen links stehen oder im flugzeug immer nur tomatensaft trinken. für sowas haben wir hier in deutschland schließlich mario barth und seine freunde.
wo wir grade bei comedy sind (wuaah, mir läufts kalt den rücken runter bei dem wort), ich habe am samstag abend, als ich depressiv zuhause rumsaß anstatt auszugehen wie ein normaler mensch, wahrscheinlich nur um hinterher erzählen zu können ich habe depressiv zuhause rumgesessen statt auszugehen wie ein normaler mensch, durch zufall entdeckt, dass die wochenshow jetzt wiederholt wird. wochenshow, erinnert sich jemand? war damals, also früher, also vor ziemlich langer zeit mal kult. "danke anke" und so... hach waren das zeiten (irgendwie bekomme ich grade furchtbare angst, jemand könnte das ernst nehmen). na, jedenfalls war mir grad danach, mal ein bisschen nostalgisch zu sein und geben wir's zu, bastian pastewka als brisko schneider war damals wirklich lustig, aber den bekam ich leider nicht zu sehen... stattdessen gabs die folgen, bei denen schon bei der 1. ausstrahlung kaum einer mehr zugeguckt hat, mit m. maria profitlich, der übrigens aussieht wie mein sportlehrer damals in der oberstufe (nicht dass das irgendwen interessieren würde, aber dem aufmerksamen leser wird nicht entgangen sein dass dieser text von solchen einschüben quasi lebt) und annette frier. tja, dumm gelaufen.

und da frag sich noch irgendwer, wieso ich eigentlich internetsüchtig geworden bin...

Montag, 9. Juni 2008

depressionen sind ja schon irgendwie kacke.

ich wollts nur mal gesagt haben.

killer killer killer beats

jaja, foundations kennen wir alle, viel geiler find ich aber das hier:



nervt mich erstaunlicherweise auch nach dem 30. hören noch nicht. aber ich arbeite dran.

einiges hat sich getan...

...seit meinem letzten post. charlotte roche ist inzwischen in aller munde und über ihre literarischen ergüsse (muahahahaha wortspiel) will ich mich hier auch gar nicht auslassen.
die erkenntnis, dass früher alles besser war (erst recht frau, damals noch fräulein roche) bleibt aber immerhin.

Freitag, 8. Februar 2008

noch was

auf der suche nach berieselung habe ich heute abend mal wieder den fehler gemacht den fernseher einzuschalten. bei 12 sendern fällt die auswahl ja verdammt schwer, da natürlich ein programm besser ist als das andere. die entscheidung zwischen frauentausch auf rtl2 und stars auf eis mit der ebenso natürlichen wie anmutigen kathatina witt gefolgt von simply the best, der show in der c-promis unter der moderation von drag-queen sonya kraus ("sonya", wir warten noch immer auf dein outing!) über b-promis lästern erschien so gut wie unmöglich. letztlich entschied ich mich dafür, zum 3000. mal die 3. staffel von friends auf dvd einzulegen und kam einmal mehr zu dem schluss: früher war eben doch alles besser.
damals, als man den fernseher einschalten konnte, und während auf den anderen sendern die ersten knospen des trash-tvs (big brother staffel 1 oder so) erblühten konnte man mtv, viva, viva 2 oder vh1 (wer erinnert sich?) einschalten und es lief: musik. kann man sich heute garnicht mehr vorstellen. und wenn man ganz, ganz ganz ganz viel glück hatte, lächelte einen die bezaubernde charlotte roche an und versüßte uns mit aktionen wie freestyle-headbangen in der öffentlichkeit sowie ihren genialen interviews den tag. lang ists her.
und wo sind heute die lichtblicke im deutschen tv? weiß niemand. also bleibt doch nur das dvd-gucken.
nur ein gutes hat charlottes fehlende medienpräsenz: wenigstens lästert sonya kraus nicht bei simply the best über sie. weil die zielgruppe eh noch nie von ihr gehört hat.

als kleine erinnerung an die gute alte zeit:


und noch was wunderbares ("na du sau")

teil 2 hier

was soll das alles eigentlich?

was soll das hier eigentlich werden, wenns fertig ist?
ich habs mit depressiven texten und mit tiefgründigen zitatesammlungen probiert - interessiert doch keine sau, am allerwenigsten mich selbst.

heute nachmittag bin ich mal wieder vor erschöpfung eingeschlafen (3 stunden uni heute, das leben ist auch echt verdammt hart zu mir), und dabei lief dann 4 stunden lang musik meiner beiden lieblingsschwestern (blutsverwandte ausgeschlossen) tegan and sara.
und plötzlich war alles wieder gut*


Donnerstag, 3. Januar 2008

endlich 2008!

ein neues jahr! und kurzzeitig hatte es mich tatsächlich gepackt, das gefühl, die altlasten los zu sein, ganz neu anfangen zu können, das gefühl, dass alles möglich ist. hat nicht mal bis zum 2. angehalten, leider. wahrscheinlich habe ich mir mal wieder zu viel vorgenommen. aber ich hab so viel zu ändern und deshalb auch viele vorsätze: ordentlicher sein, mich weniger selbst bemitleiden, weniger prokrastination, mehr rausgehen, nicht so lange aufbleiben (nur zur info: es ist 4.54), regelmäßig fotos machen, mehr schreiben, mehr für die uni tun, gesünder essen, mit sport anfangen, weniger zickig zu meinen mitmenschen sein, und vor allem, mein Leben nicht mehr von meinen ängsten bestimmen lassen. daher auch mein motto für das jahr: find your fears and face them
klingt, als wollte ich ein völlig neuer mensch werden? ja, mag sein. wahrscheinlich ist das der hauptgrund, wieso sich nie etwas ändert: ich erwarte einfach zu viel, möchte alles sofort ändern. und daran kann man nur scheitern.
eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass das mit den fotos, und vor allem das sich-der-angst-stellen schon ausreichen würde. aber nachdem ich heute abend mal wieder vollgefressen und unbeweglich auf dem sofa lag, hellwach obwohl es schon nach mitternacht war (weil ich bis nachmittags geschlafen hatte), und mir dann auch noch fotos von vor 2 jahren, auf denen ich im vergleich zu heute gertenschlank aussah ansah, packte mich einmal mehr die "so kann es einfach nicht weitergehen"-panik.
ein teufelskreis.

aber auch wenn die anfängliche euphorie schon wieder verblasst ist, 2008 soll anders werden. 2007 war im rückblick einfach nur furchtbar. ja sicher, in der uni war ich erfolgreich (wenn man von der einen pharma-klausur absieht...), aber abgesehen davon habe ich mich nur rückwärts bewegt. das soll dieses jahr anders werden!

vor allem will ich nicht mehr für andere leben. wenn jeder kleine schritt auf den ich stolz bin anderen völlig lächerlich und selbstverständlich erscheint - scheiß drauf! schließlich mach ich's für mich! (-auch das sollte selbstverständlich sein...)

also, noch einmal ganz laut für alle zum mithören:
WILLKOMMEN, 2008!!!